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Hagener Strasse

Über das Projekt

Aufgrund der sanierungsbedürftigen und nicht mehr zeitgemäßen Bestandsgebäude sollten Teile der vorhandenen Gebäude abgerissen und durch Neubauten ersetzt werden.
Gegenstand der Aufgabe war der Entwurf von Wohnhäusern, die sich in das vorhandene Siedlungsareal einfügen.

Unser Entwurf greift die vor Ort vorherrschende, straßenbegleitende und offene Bauweise auf. Das schafft Durchblicke, gut besonnte Außenräume, Vernetzung innerhalb des Quartiers und eine direkte Blickbeziehung zum Waldrand im Norden des Gebiets.

Durch eine Aufwertung und Ergänzung der vorhandenen Wegestrukturen soll die Vernetzung im Quartier verbessert werden:  Insbesondere die Gebäude an der Morper Straße werden so besser mit der Bebauung an der Hagener Straße verbunden.

Die Ziegelfassaden, geplant mit Steinen aus dem Rotbraun-Farbspektrum, greifen durch ihre Materialität den ortsbildprägenden Charakter des Backsteins auf und transportieren dieses wesentliche Motiv der Siedlung in die Zukunft.

Zur Schaffung eines lebendigen Straßenraums mit hoher Aufenthaltsqualität werden Gliederungselemente sparsam aber wirksam eingesetzt: Mit Rollschichten, Bänderungen in Form von vor- und zurückgesetzten Steinreihen sowie spielerisch angeordneten Fenster- und Loggien-Einfassungen werden klassische und moderne Gestaltungselemente kombiniert. Ziel ist das Bild eines zeitgemäßen, genossenschaftlichen Wohnungsbaus unter Würdigung der bestehenden Siedlungsstrukturen vor Ort.

Projektdetails

Verfahren
Wettbewerb, 2019

Auslober
Wogedo, Düsseldorf

Platzierung
Engere Wahl

Projektdaten
• 172 Wohneinheiten, geförderter und freifinanzierter Wohnungsbau

Standort
Hagener Straße, Düsseldorf

Freiraumplanung
HGMB Architekten